Ein Golden Retriever Welpe trifft auf Mutter Natur

DSCF7359Als Welpe muss man schon mal sehen was die Welt da draussen zu bieten hat. Beim Spaziergang stieg mir ein noch unbekannter Geruch in die Nase und dieses komische Geräusch. Was das wohl ist. Ich steckte meine Nase tief ins Gras folgte dieser Spur. Das Geräusch wurde lauter. Es war ein konstantes brummen, sehen konnte ich immer noch nichts, aber dann ein stechender Schmerz. Ich jaulte auf und sprang zurück. In meiner Schnauze steckte eine Biene. Ich versuchte es mir schnell mit der Pfote es wegzureiben, aber es ging nur ein Teil ab. Frauchen eilte heran, hielt mich fest und versuchte den übrig gebliebenen Stachel heraus zu ziehen. Schnell fing meine Schnauze an anzuschwellen. Wir machten uns schnellstens auf den Heimweg. Dort angekommen sah ich gar nicht mehr aus wie ein Golden. Die Augen waren zu geschwollen. Die Lefzen so dick, dass ich aussah als ob ich eine Schönheitsoperation gemacht hätte. Nach weiteren 10 Minuten waren meine Nasenlöcher fast komplett zu. Sofort wurde der Tierarzt angerufen. Ich ins Auto verfrachtet und wir rasten los. Kaum beim Tierarzt angekommen wurde ohne lange umschweife eine Spritze aufgezogen und mir gegeben. Ich habe eine Bienenstich Allergie. Das gaben viele Hunde. Die meisten finden es nur nie heraus, da sie noch nie gestochen worden sind. Es ging wieder nach Hause. Aber so schnell wie alles angeschwollen ist lies die Schwellung nicht nach. Nach mehreren Stunden waren endlich meine Nasenlöcher wieder komplett geöffnet. Am nächsten Tag konnte ich wieder aus meinen Augen schauen und meine Lefzen wieder normal bewegen. Die Einstichstelle blieb aber noch ein paar Tage dick. Tja wenn das wenigstens für eine Weile alles gewesen wäre, aber Nein. Schon ein paar Wochen später rannte ich durch ein Haferfeld. Alles war gut aber irgendwie fühlte sich mein Ohr komisch an. Ich fing an meinen Kopf zu schütteln. Frauchen kam mit der Taschenlampe und versuchte den Grund in meinem Ohr zu finden. Nachdem nichts zu sehen war, ich aber weiterhin meinen Kopf schüttelte, kam die Ohrreinigungsflüssigkeit zu Einsatz. Aber das verschlimmerte die Situation. Wieder wurde ich ins Auto gepackt und zu Tierarzt gefahren. Ich hatte einen Teil des Haferkorns im Trommelfell stecken. Ich wurde in einen leichten Dämmerschlaf versetzt. Der Fremdkörper entfernt und schon konnte ich wieder nach Hause. Die Abstände meiner Tierarztbesuche immer kürzer. Aber davon erzähle ich euch morgen mehr. Immer schön die Nase in den Wind stecken und folgt den wunderbaren Abenteuern in sie euch schickt. Euer Odie.

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