Odie und Mascha ein wunderbares Liebespaar

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Ich hatte euch bereits von meiner Freundin Mascha erzählt. Maschas Frauchen und meine OMA trafen sich nun Vormittags und Nachmittags um gemeinsam Gassi zu gehen. Mich interessierte aber nur eins, meine Mascha. Wir hatten die gleichen Interessen. Ruhige Spaziergänge, Leckerlies und Lefzen anknabbern. So kam es, dass ich endlich mit nun 9 Monaten das Beinchen heben konnte. Ich war so stolz, dass ich es kaum erwarten konnte es Mascha zu zeigen. Sie markierte eine Blume und roch nochmals daran, um evtl. Fehler in Ihrer Nachricht zu korrigieren. Ich konnte nicht so lange warten und hob mein Beinchen an und fing an meinem Text freien Lauf zu lassen. Nur zu dumm, dass Mascha da immer noch an der Blume roch und sich meine Nachricht über Ihren Kopf ergoss. Sie lies die Ohren hängen und es tropfte auf beiden Seiten an Ihren Ohren herab und lief Ihre Schnauze hinab. Sie war beleidigt. Ich konnte die Aufregung gar nicht verstehen. Ich hatte Sie direkt angeschrieben. Ist das nicht ein toller Liebesbeweis? Sie sah das leider nicht so und auch ihr Frauchen verstand da keinen Spass. Der Spaziergang war beendet. Gott sei dank war es am nächsten Tag vergeben und vergessen als OMA Bestechungsleckerlies an Mascha in meinem Namen weiterleitete und ihrem Frauchen eine Flasche „ES TUT MIR LEID“ Weißwein überreichte. Nun war alles wieder beim Alten. Sie war wieder mein. Ich sah ihr tief in die Augen und fing an liebevoll an Ihren Lefzen zu knabbern. Wir waren uns ins Gras und vergasen die Welt um uns herum. So verbrachten wir die schönen Tage, denn Regentage mochte Mascha gar nicht. An diesen Tagen schaffte Sie es sich aus ihrem Geschirr zu befreien und lief schnurstracks nach Hause. Da halfen keine Leckerlies und keine Rufe. Sie wollte heim und ging heim. So musste Ihr Frauchen dann meistens alleine wieder nach Hause gehen, da ich und OMA regenfest waren. OMA mit Regenschirm und ich mit meinem wasserabweisenden und  selbst fettenden Fell. Leider war an diesen Tagen nichts auf der Hundewiese los. Waren denn alle Hunde nicht regenfest, oder eher deren Herrchen und Frauchen. Aber egal nach mehrerer solcher Tage, entschloss sich OMA einen Schritt weiter zu gehen und sich zu Maschas Frauchen nach Hause einzuladen. Sie wohnten in einem großen Haus mit einem großen Garten. So waren die beiden Zweibeiner in der Küche während Mascha und ich im Wohnzimmer, natürlich auf der Couch, unserem Lefzen knabbern nachgingen. Das konnten wir Stundenlang machen ohne Müde zu werden, wenn uns aber dann doch die Müdigkeit überkam schliefen wir Seite an Seite ein. Dort träumten wir dann von unseren Spaziergängen und den wunderbaren Leckerlies, die OMA immer in übergroßen Mengen, zum Leidwesen aller Zweibeiner verteilte. Ich war im Himmel. Es war so wunderbar. Es war aufregend. Eines Tages überredete mich Mascha mal durch das Flüsschen zu waten und die Ente auf dem See auf der anderen Seite zu besuchen. Natürlich folgte ich Mascha überall hin. Ich wäre mit ihr bis ans Ende der Welt gelaufen, obwohl ich nicht glaube, dass es da eins gibt, da ich schon sehr weit gereist bin und noch nie ein Ende gesehen habe. Nun überquerten wir das Flüsschen, schlugen unseren Weg durch die Büsche und erreichten den Entensee. So viele neue Gerüche. So viele neue Geräusche. Doch dann ein lautes Geschrei. Der Bauer dessen See dies war fand es gar nicht so prickelnd, dass wir sein Grundstück betreten hatten und ging mit der Heugabel auf uns los. Mascha wusste was zu tun ist und machte sich schnellstens vom Acker und lief nach Hause. Ich hingegen hatte noch nie etwas angestellt und wusste auch nicht genau, was ich nun tun sollte. Also tat ich das einzige was mir logisch vorkam. Ich setzte mich hin und heulte herzzerreißend los. OMA bekam Panik und kreischte auch los. Nun heulten wir im Duett. Da dies weder mir noch OMA half ergriff Maschas Frauchen die Initiative und watete durch das Flüsschen, quetschte sich durch das Gestrüpp und lief zu mir hin. Sie versicherte dem Bauern, dass ich nicht aggressiv bin und nur sehr neugierig und außerdem noch ein Welpe bin. Zumindest fast noch. Dann nahm sie mich hoch und brachte mich zu OMA zurück. Ich war vielleicht froh sie zu sehen. Sie weinte und redete auf mich ein, dass ich das nie wieder machen sollte einfach so wegzulaufen. Ich sah Sie mit meinen großen braunen Augen an und alles war vergessen. Abends musste OMA dann die Situation an mein Frauchen beichten, die nicht besonders begeistert war, dass OMA mich nicht unter Kontrolle hatte. Wer hat hier wen unter Kontrolle? Naja egal. Es war aufregend und ich betrat das Grundstück nie wieder. Nun wusste ich, dass nicht jeder Zweibeiner sich freut, wenn er auf einen Vierbeiner trifft. Aber die meisten Zweibeiner sind doch ganz nett und freuen sich immer so, wenn ich komme. Träumt was Schönes Ihr Fellnasen. Morgen erzähle ich euch ein neues Abenteuer. Pfote drauf.

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