Thanksgiving, ein Truthahn und ein Tannenbaum im Haus

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Es ist schon verrückt was manche Zweibeiner machen. Es war Winter und Frauchen fuhr mit mir zum Tannenbaum Einkauf. Ich wusste gar nicht, dass man für einen Baum so lange suchen muss. Ich hätte meine Nachricht schon längst an den 3. oder 4. Baum gepostet. Aber nein, gefühlte 1000 Baume wurden in die Hand genommen und wieso die nicht mehr im Boden steckten wusste ich auch nicht. Endlich hatte Frauchen den wie sie sagte perfekten Weihnachtsbaum gefunden. Was ist eigentlich ein Weihnachtsbaum. Der sieht genauso aus die Bäume im Wald nur der hat keine Wurzeln mehr. Der Baum wurde ins Auto verfrachtet und freudig fuhren wir nach Hause. Ich hätte mich nie über einen Baum ohne jegliche Nachrichten gefreut. Der ist ja wie eine blanke Seite Papier wo nichts drauf steht. Wir kamen nach Hause. Es war eine fröhliche Stimmung. Mein Frauchen schleppte den Baum ins Haus. Wieso ins Haus? Bekomme ich jetzt eine Innentoilette? Dann kam der Baum auf den Balkon. Erst rein dann raus. Kann sich wohl heute nicht entscheiden. Aber egal. Es ging in die Küche. Frauchen holte alles aus dem Kühlschrank was drinnen war. Frauchen hat wohl sehr großen Hunger. Aber nein, sie stopfte und füllte alles in ein riesiges Hühnchen. Roch etwas anders, sah aber genauso aus nur viel größer. Es war ein Truthahn. Endlich war sie fertig und packte den Vogel in den Backofen und fing an weitere lecker duftende Sachen zu kochen. Dies ging den ganzen Tag so. Ich fragte mich wieso man so lange kochen kann ohne irgendetwas davon essen zu wollen. Es wurde Abend und Herrchen kam von der Arbeit nach Hause. Es war Thanksgiving. Einige Freunde kamen vorbei und nun kam endlich auf der Vogel wieder zum Vorschein. Er duftete wunderbar. Herrchen schnitt den Vogel an und jeder Gast bekam etwas davon und von all den anderen Leckereien. Auch ich bekam eine große Portion des Truthahns ab. Mein Frauchen würzt den Vogel nicht und daher ist es auch für einen Hund nicht schlechtes Fleisch. Er wird nur mit dem eigenen Saft übergossen. Hmmm Lecker. Nach dem Essen wurde noch viel gelacht und dann gingen alle nach Hause. Was für ein aufregender Tag. Am nächsten Morgen stellte ich mich darauf ein, dass es wieder ein normaler Tag mit OMA wird, aber die kam auch heute nicht. Anstatt dessen erklangen Weihnachtslieder aus der Stereoanlage. Herrchen schleppte Kistenweise Gegenstände ins Haus, die ich vorher noch nie gesehen hatte. Dann kam der Tannenbaum vom Balkon doch wieder ins Haus. Frauchen schickte mich und Herrchen weg und sagte, dass wir hier nur stören würden. Wir zogen also um die Häuser ohne Frauchen. Als wir wiederkamen sah es ganz anderes aus. Überall standen Figuren herum, Lichter leuchteten und blinkten. Glänzende Kugel hingen am Baum und alles roch nach Keksen. Frauchen führte mich an alles heran und lies mir die Zeit alles zu prüfen. Aber unter den Baum durfte ich nicht. Wie sollte ich auch bei diesen vielen Kugel und Kabeln gefahrenlos unter den Baum kommen. Also doch keine Innentoilette. Auch nicht schlimm. Draussen ist es sowieso viel schöner. Es war Weihnachtszeit. Ich genoss diese Zeit, da Frauchen sehr viele Tage in diesem Monat zu Hause war. Wir gingen auf Märkte, die alle so aussahen wie bei uns zu Hause. Viele Kugeln, bunte Lichter und diese leckeren Düfte. Die Weihnachtsmärkte. Herrchen trug mich dann immer, so dass mir keiner auf die Pfoten treten würde. Dann kam ein wichtiger Tag. Der Heiligabend. OMA und OPA kamen vorbei und es gab viele Geschenke. Ich war überwältigt von diesen vielen Leckereien und Spielsachen. Und wieder gab es einen Truthahn und dass innerhalb weniger Wochen. Ich wünschte mir, dass es immer Weihnachten bleiben könnte. Dann schneite es endlich. Ich erlebte meinen ersten Schnee und fand ihn toll. Er war so hell, so weich, so nass und doch sehr interessant. Jetzt konnte man sogar meine Posts sehen und nicht nur lesen. Was für ein schönes Wetter. Dann kam wieder ein aufregender Tag. Es war Mitten in der Nacht und alle waren immer noch im Wohnzimmer.  Dann halten laute Knalle durch die Stille, bunte Lichter erleuchteten am Himmel. Es machte mir Angst aber dann war es endlich vorbei. Die Luft roch komisch. Es war Silvester. Auch so ein komischer Brauch der Zweibeiner. Silvester mochte ich aber überhaupt nicht. Da hätte wir lieber noch mal Heiligabend machen können. An alle 4 Beiner, die noch nicht so alt sind. Wartet nur ab, das wird euch gefallen. Pfote drauf.

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2 Gedanken zu “Thanksgiving, ein Truthahn und ein Tannenbaum im Haus

  1. Weihnachten mit seinen Haustieren ist wirklich etwas besonders Schönes. 🙂 Ich erinnere mich noch an das erste Weihnachten mit meiner kleinen Katze. Sie war hin und weg von dem vielen neuen Spielzeug, das überall für sie stand. Dass das aus unserer beschränkten Sicht Weihnachtsdekoration war….war ihr ja egal. 😉
    LG

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